Pelletlagerung im Gewebe-Silo

Silos aus Gewebe gibt es in vielen verschiedenen Größen. Das kleinste Mini-Silo fasst circa 600 Liter, das größte Silo kann aber bis zu 40 Tonnen Pellets lagern.


Wichtig: Beachten Sie die Brandschutzbestimmungen Ihres Bundeslandes. Die Musterfeuerungsverordnung bietet eine Orientierung zum Brandschutz in Pelletlagern, die mittlerweile in den meisten Bundesländern bindend ist.

Bei Kesselleistungen bis 50 kW und Pelletlagern bis 6,5 Tonnen bzw. 10 m³ Volumen sind neben den üblichen Sicherheitsabständen von Feuerstätten keine besonderen Bestimmungen zu beachten.


Ab 50 kW Kesselleistung müssen Heiz- und Lagerraum laut Feuerschutzverordnung die Brandschutzklasse F 90 erfüllen. Größere Pelletlager erfordern eine Abtrennung entsprechend der Schutzklasse F 90. Das Pelletlager muss mindestens 1 m Abstand vom Heizkessel aufweisen. Elektroinstallationen im Pellet-Lagerraum müssen entsprechend den jeweils gültigen Explosionsschutzvorschriften ausgeführt sein.

Entnahme von unten:

Pellets fließen im Kernfluss zur Entnahmestelle, dadurch wird eine Entmischung aufgelöst. Die Pellets werden zusammen mit den Feinanteilen regelmäßig und gleichmäßig entnommen. Je nach Bauform ist der Auslauf frei zugänglich.


Entnahme von oben:

(Maulwurfentnahme/Sauglanze) Bei der Maulwurfentnahme ist ein erhöhter Bedienaufwand nötig, da der Schüttkegel beim Befüllen zur Seite gehängt werden muss.

Bei weißen Textilsilos ist die verbleibende Lagermenge optisch leicht zu kontrollieren, da der Füllstand durchschimmert. Ansonsten kann man den Füllstand auch gut ertasten, denn das Gewebe ist ja flexibel.

Die Pellets werden je nach Kesseltyp und Fördereinrichtung über eine Spirale-, Schnecken- oder Saugförderung entnommen. Nahezu alle Heizkessel sind mit unseren angebotenen Silos kombinierbar. Eine manuelle Entnahme ist durch einen Handauslass-Stutzen jederzeit möglich.